Blog | Woran Mirror’s Edge Catalyst scheiterte

Habe bei spielkritik.com kurz meine Gedanken zu dem Reboot von Mirror’s Edge niedergeschrieben.

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Mirror’s Edge ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Dementsprechend freudig stimmte mich die Ankündigung von Mirror’s Edge Catalyst, dem Reboot, welches acht Jahre nach dem Original erschien. Nach der Veröffentlichung machte sich aber sehr schnell Ernüchterung breit: Das Gefühl, das mir das erste Spiel gab, fand ich nicht mehr wieder. Es folgt eine Abhandlung über funktionierende Spielsysteme und was Reboots nicht falsch machen sollten.

In Mirror’s Edge dreht sich alles um die Protagonistin Faith, die in einem totalitären Überwachungsstaat als sogenannte Runnerin arbeitet. Runner sind quasi Boten, die an der Grenze zur Legalität arbeiten und unter dem Radar der Regierung Informationen übermitteln – und zwar möglichst schnell. Zugegebenermaßen ist die Geschichte von Mirror’s Edge eher ein Mittel zum Zweck, obgleich die Welt durchaus auch damals schon mein Interesse weckte. In einzelnen Missionen, unterbrochen von Cutscenes im Comic-Stil, gilt es nun, einerseits Pakete zu überliefern und andererseits geheime Machenschaften der Regierung aufzudecken…

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Das Mysterium des Unknown Developer – Eine Online-Community auf Schnitzeljagd

Seit letztem Jahr organisiert sich im Netz eine Community, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Mysterium um den sogenannten „Unknown Developer“ und dessen veröffentlichte, kryptische Spiele zu lösen. Für diesen Artikel bei Spielkritik.com habe ich mit ein paar der Menschen innerhalb der Community gesprochen und bin etwas in den Kaninchenbau gewandert.
Vielen Dank fürs Lesen!

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Auf einem Abstecher in so manch obskure Itchio-Nischen entdeckte ich vor einiger Zeit ein äußerst merkwürdiges, verstörendes aber zugleich hochinteressantes Spiel mit dem Titel Don’t Play This Game. Die bedrohlich wirkende Itchio-Seite versprach mir, dass dieser Titel „Dinge über mich offenbaren“ könne und dass man es auf keinen Fall spielen solle, gab jedoch an keiner Stelle Aufschluss über das eigentliche Gameplay. Interessiert, musste ich es natürlich einmal ausprobieren. Was mich erwartete, konnte man kaum noch als „Spiel“ bezeichnen:

Der Titelbildschirm bestand aus dunklen Bäumen im Hintergrund, sowie einer unsinnigen Zeichenfolge. Wenn ich L zum Zuhören drückte, erschienen scheinbar zufällig ausgewählte Buchstaben. Währenddessen ertönte eine Stimme, die zwar Englisch sprach, aber immer wieder Wörter benutzte, die ich nicht richtig verstehen konnte. Am Ende wurde mir ein Punktestand präsentiert: 232/780.

Ich war extrem verwirrt und verstört. Genauso wie viele andere NutzerInnen, die sich fragten, was es mit diesem Spiel auf sich…

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Starforge, CodeHatch und wieso wir eine Steam-Filterung brauchen

Für Spielkritik habe ich mich mit der nichtvorhandenen Filterung der Spiele auf Steam und der Entwicklungsgeschichte von Starforge auseinandergesetzt. Inklusive Interview mit dem Kopf von ‚Sentinels of the Store‘!

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Schon lange stand der exponentielle Anstieg der Gesamtzahl der Erscheinungen, der fragwürdige Inhalt sowie die Qualität vieler Steam-Neuerscheinungen in der Kritik. Am 6. Juni 2018 passierte schließlich das, was sich viele SpielerInnen sowie JournalistInnen erhofft hatten: Valve selbst meldete sich endlich zu Wort zum Thema Filterung der Spiele, die auf ihrer Vertriebsplattform Steam erscheinen.


Um die erwähnte Kritik nachzuvollziehen, genügt schon ein Blick in irgendeine Kategorie Steams: Unter dem Tab „New and Trending“ lassen sich die Abgründe der Plattform leicht ausmachen: Unter dem Tab „New and Trending“ lassen sich die Abgründe der Plattform erblicken: Angefangen bei den bereits viel diskutierten Asset-Flips bis hin zu solchen tollen Perlen wie „Achievement Lurker: Another one bites the Dust“, welches ich innerhalb von ein paar Minuten auffinden konnte. Dieser, mit Standard-Assets vom RPG-Maker erstellte Titel hat offensichtlich allein das Ziel, den Käufern so viele Errungenschaften wie möglich für ihr Steam-Profil zu verschaffen. Davon…

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Die unbequemen Fragen von The Red Strings Club

The Red Strings Club regte mich stark zum Nachdenken an. Über die Fragen, die das Spiel mir entgegenwirft, habe ich diesen Beitrag verfasst, der bei Spielkritik erschien.

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Viele Videospiele vermeiden es, den Spieler aus seiner sicheren Zone zu drängen und mit ethischen Fragestellungen zu konfrontieren. The Red Strings Club tut dies nicht: Dieses Spiel zielt regelrecht darauf ab, mich ins Grübeln zu bringen.


Wichtiger Hinweis: In diesem Text geht es unter anderem auch um Suizid und Depression.

Meiner Meinung nach sind die Stärken des Science-Fiction-Genres nicht unbedingt riesige Mechas oder Weltraumschlachten, sondern die Momente, in denen in  gewisser Hinsicht philosophische Fragen im Kontext einer Zukunftsvision aufgeworfen werden. Gerade deswegen mag ich Filme wie Ghost in the Shell oder Blade Runner so gerne: Sie nutzen ihr Zukunftsszenario sowie ihre Geschichten, um dem Zuschauer Fragen nach der Menschlichkeit entgegenzubringen. Bei Videospielen wirkt das auf mich durch den höheren Grad der Immersion und dem aktiven Teilhaben am Geschehen noch wesentlich intensiver: So steuere ich etwa in Soma die zentrale Figur, die ihren eigenen Ursprung sowie die menschliche Wahrnehmung in Frage…

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